NEWS - Jan 2022
Aktuell | Neue 5D-Regelung in deutschen Supermärkten: Das ändert sich für euch im Jahr 2022

Foto: pixabay / reverent

Es klingt wie eine neue Corona-Verordnung, ist in Wahrheit aber eine neue Regelung im Supermarkt, die das Tierwohl stärken und die Schweinebauern in Deutschland aus der Krise holen soll: Die 5D-Regelung. Was das genau bedeutet und was sich verändert, erfahrt ihr hier.

Wissen wo´s her kommt: Das ist für viele Supermarktkunden in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden - vor allem für Tierprodukte. Mittlerweile ist für viele nicht nur der Preis bei der Entscheidung relevant, Qualität und die Haltungsbedingungen spielen eine immer größere Rolle. In diesem Jahr wollen Aldi, Lidl und Co. die gesamte Wertschöpfungskette bei Schweinefleisch umstellen - dann soll nur noch Fleisch aus deutscher Herkunft verkauft werden.

Während Aldi dieses Ziel bis Ende 2022 erreichen will, plant Lidl, dass schon im ersten Quartal 2022 nur noch Schweinefleisch in den Regalen liegt, das in Deutschland geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet und zerlegt wurde. Somit setzen die Supermärkte eine sogenannte 5D-Regelung an. Rewe und Penny haben angekündigt, ebenfalls nachzuziehen und bis zum Sommer im Frischfleisch-Sortiment auf deutsche Herkunft umzustellen.

Aus 4D wird 5D

Bisher galt in den deutschen Supermärkten eine 4D-Regelung - das heißt konkret: Nur die Aufzucht, Mast, Schlachtung und die Verarbeitung finden in Deutschland statt. Mit dem neuen Standard fällt zusätzlich noch der Auslandsimport der Tiere weg, die zum Teil lange Wege hinter sich bringen mussten. Damit soll auch das Tierwohl gestärkt werden und die Betriebe in Deutschland gestärkt werden.

Stärkung der heimischen Landwirtschaft

Das Bekenntnis zur 5D-Regelung soll auch die heimische Landwirtschaft nachhaltig stärken, was auch der Krise in der Schweinezucht zu Gute kommt. Durch eine Erhöhung der Mindestpreis-Zahlungen und dem bundesweiten Umstieg auf eine nachhaltigere Wertschöpfungskette könnten die vielen Schweinebauern in Deutschland auch längerfristig planen. Denn seit fast zwei Jahren machen die Landwirte mit jedem verkauften Schwein Verlust, beklagt auch der Deutsche Bauernverband. Die Marktlage sei für viele Betriebe längst existenzbedrohend.

Könnte Fleisch künftig teurer werden?

Möglicherweise könnte Schweinefleisch in nächster Zeit also teurer werden - eine nachhaltigere Produktion ist meist mit höheren Kosten verbunden, die dem Erzeuger und dem Verbraucher am Ende aber ein hochwertigeres Produkt liefert. Genaueres zur Preisgestaltung ist bisher aber nicht bekannt.

Aktuell | Kopfballverbot bei Kindern?! So steht der DFB dazu

Foto: unsplash / Yuval Zukerman

Das Kopfballspiel beim Fußball ist seit vielen Jahren umstritten, denn mehrere Studien belegen gravierende Langzeitfolgen für das Gehirn - vor allem für Heranwachsende. Der DFB ist zwar gegen ein Kopfballverbot - will aber im Kinderfußball neue Regeln beschließen, die das Spiel mit dem Kopf einschränken sollen. Was genau geplant ist, erfahrt ihr hier.

Seit gut zwei Jahren gibt es bereits in England, Nordirland und Schottland ein Kopfballverbot für Kinder unter zwölf Jahren - in den USA gilt ein entsprechendes Verbot sogar schon seit 2016 im Jugendfußball. Grundlage sind mehrere Studien, die zeigen, dass Kopfbälle massive Auswirkungen auf das Gehirn haben und Langzeitschäden verursachen können. Fusballer haben demnach ein deutlich erhöhtes Risiko einer Erkrankung an Alzheimer oder Demenz zu erkranken.

Fußballprofis gefährdet für Demenz

Dabei stützt sich das Verbot in Großbritannien auf eine Untersuchung, des englischen Fußballverbandes FA. Sie ergab, dass Fußballprofis im Vergleich zur britischen Gesamtbevölkerung besonders gefährdet sind und mit 3,5 Mal höheren Wahrscheinlichkeit an einer Hirnkrankheit versterben. Das Risiko an Alzheimer zu erkranken erhöht sich sogar um 4,4 Mal. Zahlen, die alarmieren und die auch dem Deutschen Fußball-Bund bekannt sind. Doch ein Kopfballverbot ist bislang beim DFB nicht geplant.

DFB sieht keinen Anlass für Kopfballverbot

Man müsse die Ergebnisse zwar durchaus ernst nehmen - aus Reihen des Fußballverbandes heißt es aber auch, dass man die Studie auch überinterpretieren könnte. Für die medizinischen Verantwortlichen liefert die Studie keine klaren Ergebnisse darüber, ob es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Kopfbällen und einem erhöhtem Demenzrisiko gibt. Für ein Kopfballverbot im Kinderfußball sei die wissenschaftliche Grundlage zu dünn, vor allem, weil es ohnehin weniger Kopfbälle in dem Bereich gäbe.

Reform für 2024 geplant

Stattdessen will der DFB dem Kinderfußball einer Reform unterziehen. Es stehen in Zukunft größere Veränderungen an, vor allem weil seit Jahren der Nachwuchs fehlt und immer weniger Kinder in den Vereinen angemeldet werden. Wenn der DFB-Bundestag zustimmt, könnte es ab der Saison 2024/2025 folgende Anpassungen geben:

Mehr Spielzeit für jedes Kind

Wer nicht so groß, schnell oder dribbelstark ist wie seine Teamkollegen, der könnte schon im jungen Alter die Lust am Fußball verlieren. Das will der DFB verhindern und will jedem Kind die Chance auf genügend Spielzeit ermöglichen. Durch kleinere Mannschaftsgrößen soll eine Homogenität untereinander geschaffen werden, sagte Florian Weißmann, Experte für Jugendfußball im DFB-Ausschuss dem Internetportal Sportbuzzer.

Weniger Spieler, kleinere Felder

Die Kleinsten - von der G-Jugend bis zur E-Jugend sollen dann mit weniger Spielern auf kleinere Felder geschickt werden. Dadurch sollen mehr Ballkontakte ermöglich werden und so der Spielspaß steigen. In der G-Jugend sind als Neuregelung zwei oder drei Spieler pro Team im Gespräch - in der F-Jugend soll die Spieleranzahl auf drei bis fünf langsam erhöht werden.

Kopfbälle erledigen sich wohl von alleine

Zusätzlich soll eine Art Rotationsprinzip dafür sorgen, dass alle Kinder auch gleichermaßen eingesetzt werden. Dabei soll es in der G- und F-Jugend auch zum Start kein Druck aufgebaut werden, in dem es keine Meisterschaft mehr geben soll. Stattdessen soll auf kleinere Events gesetzt werden, und eher im Turniermodus an bestimmten Tagen gespielt werden. Außerdem soll es in den beiden jüngsten Spielklassen keine festen Torhüter mehr geben, um das Spiel attraktiver zu machen.

Mit den geplanten Regelungen ab 2024 mit wenigen Spielern auf dem Feld, erledigt sich das Kopfballspiel wohl von alleine. So sollen Einwürfe und Abschläge durch "Eindribbeln" ersetzt werden. Somit dürften zumindest in der jüngsten Spielklasse Kopfbälle der Vergangenheit angehören.

Aktuell | Diese Frist gilt für alte Führerscheine: der geliebte "Lappen" muss weg?

Foto: Pixabay / Mondisso

Jahrzehntelang war er für viele Autofahrer ein treuer Begleiter, der oft nur mit Mühe und Not in den Geldbeutel gepasst hat - jetzt sollen alte Führerscheine schon bald ausgedient haben. Der "Lappen" muss weg - und wird künftig durch den Führerschein im Scheckkarten-Format ersetzt. Wann ihr dran seid, erfahrt ihr hier.

Sie sind aus weichem Papier, leicht angegraut, in einem schwachen Rot oder in einem soften Grünton und man sieht ihnen an, dass sie über viele Jahre hinweg schon einiges mitgemacht haben: Alte Führerscheine, die oft nur mit viel Geschick ins Portemonnaie passten, dort aber seit vielen Jahren, vielleicht sogar Jahrzehnten, ihren festen Platz hatten.

Nicht selten offenbaren dabei die alten, teils vergilbten Fotos noch die ein oder andere Modesünde vergangener Jugend. Doch so langsam läuft die Galgenfrist für den geliebten "Lappen" langsam ab. In mehreren Wellen sollen viele alte Führerscheine umgetauscht werden - für mehr Fälschungssicherheit und eine EU-weite Einheitlichkeit.

Frist vom 19. Januar um halbes Jahr verlängert

Eigentlich wäre die erste Frist beim Umtausch der Führerscheine schon abgelaufen - doch ältere Autofahrer sollen jetzt doch noch etwas Aufschub erhalten, um ihren Papierführerschein umzutauschen. Das hatte die jüngste Innenministerkonferenz beschlossen.

Die aktuelle Umtauschfrist solle um ein halbes Jahr vom 19. Januar auf den 19. Juli 2022 verlängert werden, hieß es weiter. Davon betroffen sind alle Autofahrer der Geburtsjahre 1953 bis 1958 mit alten Papierführerscheinen, die bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden - das sind also die grauen oder rosafarbenen "Lappen" oder DDR-Führerscheine. Verstöße gegen die Umtauschpflicht aber sollen angesichts der aktuellen Belastungen durch die Corona-Pandemie vorerst aber nicht sanktioniert werden.

Bayern werde unverzüglich einen Antrag zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung in den Bundesrat einbringen, kündigte Herrmann an. Bis zum Inkrafttreten der rechtlichen Lösung solle das sonst fällige Verwarnungsgeld in Höhe von zehn Euro von der Polizei nicht erhoben werden. Alle Betroffenen sollten sich aber zwischenzeitlich umgehend um den Umtausch kümmern, sagt Innenminister Herrmann. Man müsse mehrere Wochen einplanen, bis das neue Führerscheindokument vorliege.

Weitere Fristen für alte Führerscheine, die vor dem 1. Januar 1999 ausgestellt wurden:

  • • Geburtsjahre 1959 bis 1964: Umtausch bis zum 19. Januar 2023
  • • Geburtsjahre 1965 bis 1970: Umtausch zum 19. Januar 2024
  • • Geburtsjahre 1971 oder später: Umtausch zum 19. Januar

Knapp 43 Millionen Führerscheine sollen umgetauscht werden

Bis zum Jahr 2033 müssen rund 43 Millionen Führerscheine in Deutschland umgetauscht werden. Grund sind EU-Vorgaben. Führerscheine sollen künftig EU-weit fälschungssicher und einheitlich sein. Außerdem sollen alle Führerscheine in einer Datenbank erfasst werden, um Missbrauch zu vermeiden.

Nach Ablauf der jeweiligen Fristen wird der alte Führerschein laut Bundesverkehrsministerium ungültig. Außerdem droht ein Verwarnungsgeld in Höhe von zehn Euro. Die Fahrerlaubnis selbst bleibt aber unverändert bestehen. Eine neue Führerschein-Prüfung ist also nicht nötig. Mit dem einheitlichen EU-weiten Dokument soll ein möglichst aktueller Fälschungsschutz gewährleistet sein. Bei Kontrollen sind Besitzer leichter zu erkennen, wenn das Foto nicht so alt ist. Der Umtausch kostet laut ADAC eine Gebühr von 25 Euro.

Aktuell | Enorme Druckwelle: Südsee-Vulkanausbruch auch in Bayern spürbar

Foto: Pixabay / Majaranda

In der Südsee ist ein Unterwasservulkan ausgebrochen. Die Druckwelle konnte auf der ganzen Welt gemessen werden – auch in Bayern!

Am Wochenende konnte auf der ganzen Welt eine Druckwelle gemessen werden. Auslöser war ein Unterwasservulkan, der in Nähe des polynesischen Inselstaats Tonga inmitten der Südsee ausbrach. Weltweit verzeichneten Wetterstationen einen plötzlichen Anstieg im Luftdruck – den bekommen wir auch in Bayern zu spüren.

Vulkanausbruch in Oberbayern zu spüren

In Garching bei München wurde ein kurzzeitiger Anstieg im Luftdruck gemessen – genau so in Hohenpeißenberg im Landkreis Weilheim-Schongau. Der Deutsche Wetterdienst betreibt hier ein Meteorologisches Observatorium, welches die Druckwelle des fast 17.000 km entfernten Vulkans erfasst hat.

Weltweit stärkster Ausbruch der letzten 30 Jahre

Laut Wetter Online war das Geräusch der Explosion sogar bis nach Alaska hörbar – das ist etwa 9.000 Kilometer entfernt vom Vulkan. Damit wäre es das lauteste Geräusch, das seit Beginn der Messungen auf der Erde wahrgenommen wurde – das wurde allerdings noch nicht offiziell bestätigt. Was aber sicher ist: Der Ausbruch des Vulkans in Tonga gilt als der stärkste, den die Erde seit 30 Jahren erlebt hat.

Aktuell | Neu entdeckter Asteroid könnte schon 2023 auf die Erde treffen

Foto: Pixabay / Buddy_Nath

Ein Einschlag von ihm würde einer Explosion von 2,1 Megatonnen gleichen: Der erst kürzlich neu entdeckte Asteroid "2022 AE1" wird von der NASA als gefährlichstes Objekt für unsere Erde eingestuft. Doch wie wahrscheinlich ist ein baldiger Einschlag?

Nicht selten steuern Kleinplaneten aus Gestein oder Metall auf die Erde zu, da sie ihre eigene Umlaufbahn immer wieder verlassen. Aus diesem Grund führt die NASA eine Gefahrenliste mit „erdnahen Objekten“, die potenziell auf unserem Planeten einschlagen könnten.

Entlastung der Arztpraxen

Der neu gefundene Asteroid steht an der Spitze der eben genannten Liste, da er groß genug ist, um unbeschadet die Erdatmosphäre zu passieren und auf der Erde einzuschlagen – was zu einer Katastrophe führen würde. "2022 AE1" hat einen Durchmesser von etwa 70 Metern und könnte mit Geschwindigkeiten von 70 Kilometern pro Sekunde auf dem Boden einschlagen. Der Impakt eines Treffers hätte folglich das Potenzial, eine ganze Stadt auszulöschen. Andererseits besteht auch die Möglichkeit beim Eintritt in die Erdatmosphäre zu explodieren, was zu einer extremen Druckwelle führen würde.

Wie wahrscheinlich ist ein Einschlag auf der Erde?

Wissenschaftler prognostizieren einen Einschlag schon für den 4. Juli 2023! Doch möglich bedeutet nicht, dass der Fall auch eintritt.

Die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags wird mithilfe der sogenannten Palermo-Skala gemessen. Diese Skala fasst verschiedene Größen - wie etwa die verbleibende Zeit bis zu einem potenziellen Einschlag – zu einer Zahl zusammen. Das Skalen-Niveau reicht von -2 (wenig bis gar keine Folgen) bis +2 (folgenschweres Ereignis für die Erde). Der Asteroid "2022 AE1" wird derzeit mit -0,94 bewertet. Damit wird das Risiko für eine Katastrophe als sehr gering eingestuft

Ein weiteres Hilfsmittel für die Bewertung des Einschlagsrisikos ist die Turiner Skala. Mit ihr kann sowohl die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags als aus deren Auswirkung in Form einer Zahl angegeben werden. Die Skala geht von 1 bis 10, wobei die Stufen 8 bis 10 eine sichere Kollision mit der Erde bedeuten. 0 bedeutet, dass eine Kollision ausgeschlossen oder das Objekt viel zu klein ist, um einen Schaden anzurichten. Asteroid „2022 AE1“ hat eine 1 auf der Turiner Skala.

Die NASA geht davon aus, dass "2022 AE1" an der Erde vorbeifliegen wird. Aktuelle Berechnungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes extrem unwahrscheinlich ist und kein Grund für öffentliche Aufmerksamkeit oder Besorgnis besteht. Somit müssen wir uns keine Sorgen machen, dass schon nächstes Jahr ein Asteroid auf unserer Erde einschlägt – jedenfalls was "2022 AE1" betrifft.

Aktuell | Krankschreibung per Telefon wird verlängert!

Foto: Pixabay / Fotorech

Die Gesundheitsminister der Länder haben sich darauf geeinigt, dass man sich noch länger telefonisch krankschreiben kann. Hier findet ihr alles, was ihr dazu wissen müsst.

In einer Videoschalte haben die Gesundheitsminister der Länder beschlossen, dass man sich noch länger per Telefon krankschreiben lassen kann. Das bedeutet, dass ihr für euer Attest nicht mehr zum Arzt gehen müsst, sondern es euch ganz einfach telefonisch abholen könnt.

Entlastung der Arztpraxen

Hauptgrund für die Verlängerung ist die Unterstützung der Ärzte. Die Gesundheitsminister wollen die Arztpraxen davor schützen, dass sie von Patienten überrollt werden. Denn zur Omikron-Variante kommen jetzt auch gerade zu dieser Jahreszeit viele Erkältungs- und Grippe-Fälle dazu. Die Gesundheitsminister haben außerdem auch beschlossen, dass weiterhin manche Termine beim Arzt sowie beim Psychotherapeuten digital von Zuhause aus möglich sein sollen.

Telefonische Krankschreibung nur für Atemwegsinfekte möglich

Ihr könnt euch aber nur über das Telefon krankschreiben lassen, wenn es um einen Atemwegsinfekt, also beispielsweise einen Schnupfen, Husten, Bronchitis o.ä. geht. Für alles andere müsst ihr für die Krankmeldung trotzdem noch zum Arzt gehen. Eine Krankmeldung müsst ihr eurem Arbeitgeber (soweit nicht anders in eurem Arbeitsvertrag geregelt) dann vorlegen, wenn ihr drei Tage nicht in der Arbeit wart, weil es euch nicht gut geht.

Aktuell | Fünfjährige wird umgefahren und stirbt - Tragischer Skiunfall!

Foto: Pixabay / Pezibear

Tragisches Ende eines Familien-Urlaubs: Bei einem Ski-Unfall in den französischen Alpen ist ein fünfjähriges Mädchen tödlich verunglückt. Ein 40-jähriger Skifahrer konnte bei seiner Abfahrt nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Mädchen. Trotz Reanimationsversuchen starb die Fünfjährige. Jetzt ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung.

Drama in den französischen Alpen: Eine Fünfjährige ist auf einer Skipiste in Flaine von einem Mann umgefahren worden und gestorben. Trotz Reanimationsversuchen starb das Mädchen auf dem Weg ins Krankenhaus im Helikopter, wie der Sender France 3 unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Bonneville berichtete.
Skifahrer erfasste das Kind

Das Kind machte mit seiner Familie Urlaub in Frankreich und nahm dort an einem Skikurs teil. Ein Mann in den Vierzigern fuhr die Fünfjährige demnach am Samstag um, als diese in einer Schlange stand. Er kam mit großer Geschwindigkeit auf sie zu und versuchte vergeblich, auszuweichen, wie France Bleu die Staatsanwaltschaft zitierte. Der Mann kam in Polizeigewahrsam, Untersuchungen wegen fahrlässiger Tötung wurden eingeleitet.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

Wie France 3 berichtete, befindet sich der Mann in einem Schockzustand. Das Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr leistete nach dem Unfall demnach gemeinsam mit einem Arzt noch Erste Hilfe. Am Montag soll die Leiche der Fünfjährigen obduziert werden, um die genaue Todesursache festzustellen.

Aktuell | "Extrem enttäuscht": Australisches Bundesgericht weist Tennis-Star Djokovic endgültig aus

Es war ein Tennis-Drama, dass sich um insgesamt elf Tage hinzog. Am Ende steht fest: Novak Djokovic, die Nummer eins der Welt, wird nicht bei den Australian Open starten und muss das Land verlassen. Damit endet ein langes Hin und Her - und eine Geschichte, in der es nur Verlierer gibt.

Er hatte Großes vor - doch muss jetzt seine Koffer endgültig packen: Novak Djokovic darf nicht an den Australian Open teilnehmen und muss ausreisen. Wie das Bundesgericht in Australien am Sonntag entschied, wurde der Einspruch des serbischen Tennisprofis gegen seine verweigerte Einreise und die Annullierung des Visums abgelehnt.
Einstimme Entscheidung

Die Entscheidung sei einstimmig gefallen, hieß es. Eine genaue Begründung soll dann am Montag folgen. Was klar ist: Gegen das Urteil können beide Seiten vor dem Bundesgericht keine Rechtsmittel einlegen. Damit kann der 34 Jahre alte Djokovic seinen Titel beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne nicht verteidigen. Sein Ziel war, mit dem 21. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier alleiniger Rekordhalter vor Roger Federer und Rafael Nadal zu werden.

Tausende Fans live dabei

Bis zu 60.000 Menschen waren live dabei und verfolgten gespannt über einen Online-Stream die Urteilsverkündung. Die Sitzung hatte gegen 9.30 Uhr (Ortszeit) begonnen. Um kurz vor 18.00 Uhr Ortszeit wurde die Entscheidung bekannt. Wie die australische Nachrichtenagentur AAP berichtete, hatte Djokovic die Sitzung aus dem Büro seiner Anwälte in Melbourne verfolgt. Die Nacht vor der Verhandlung beim Bundesgericht hatte der Rekordsieger der Australian Open in einem Abschiebehotel verbracht

Langes Hin und Her

Der abschließenden Verhandlung war eine tagelange Hängepartie vorausgegangen. Am Freitag war sein Visum in einer persönlichen Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke ein zweites Mal für ungültig erklärt worden. Der Weltranglisten-Erste ist nicht gegen das Coronavirus geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das seit Beginn der Pandemie harte Regeln aufgestellt hat.

Als ihm die Behörden in der vorigen Woche die Einreise verweigert hatten, war er vorübergehend in ein Abschiebehotel gebracht worden. Eine erste Gerichtsentscheidung am Montag war zu seinen Gunsten ausgefallen, Djokovic hatte daraufhin die Vorbereitung auf die Australian Open fortgesetzt.

Djokovic: Extrem enttäuscht
"Ich bin extrem enttäuscht über die Entscheidung! Ich fühle mich unwohl, dass ich der Fokus der vergangenen Wochen gewesen bin, und ich hoffe, dass wir uns nun alle auf das Spiel und das Turnier, das ich liebe, konzentrieren können. Ich werde mir jetzt etwas Zeit nehmen, um mich auszuruhen und zu erholen."
Novak Djokovic in einem ersten Statement

Aktuell | Dieses Kinderlied bricht alle Rekorde - Erfolgreichster Youtube-Hit aller Zeiten!

Dieses Video haben mehr Menschen gesehen, als es überhaupt Einwohner auf der Erde gibt: Das Kinderlied "Baby Shark" hat auf Youtube jetzt die 10 Milliarden-Marke überschritten - und ist zum echten Dauerbrenner geworden.

Ein Kinderlied erobert die Welt: "Baby Shark" hat jetzt den zweiten Meilenstein erreicht. Es ist nicht nur das erfolgreichste Youtube-Video aller Zeiten, es hat auch die magische zehn Milliarden Marke erreicht. Die Zutaten für den Hit sind simpel: Im Clip singen und tanzen zwei Kinder zu einer eingängigen Melodie, die wirklich jeder mitsingen kann und geht auf einen traditionellen Kinderreim zurück.

Simple Hit-Formel
Sie stellen unter anderem zu den einfachen Liedversen ("Baby shark, doo, doo, doo, doo, doo, doo") eine Hai-Familie mit unterschiedlichen Handbewegungen vor. Den Hintergrund bilden Szenen einer knallbunten Zeichentrick-Unterwasserlandschaft.

Im Juni 2016 wurde das Video von Pingfong veröffentlicht, eine Bildungsmarke der südkoreanischen Unterhaltungsfirma SmartStudy, und verdrängte sogar den weltweiten Dauerbrenner "Despacito" von Luis Fonsi auf den zweiten Rang.

Dank des Erfolgs auf YouTube erreichte das Lied im Januar 2019 den 32. Platz in den US-Charts.

Aktuell | "Kräftige Rentenerhöhung" in 2022: Die Rente steigt - jedoch weniger als gedacht?

In diesem Jahr soll die Rente um etwas mehr als vier Prozent steigen – angedacht war eigentlich mehr. Im Juli soll die Änderung feststehen.

Im Sommer diesen Jahres soll die Rente steigen, Arbeitsminister Heil stellt gerade noch die Weichen. Doch so viel, wie noch vor ein paar Wochen angenommen, werden die Rentenbezüge doch nicht steigen. Wir haben euch alles Wichtige zusammengefasst, was ihr für das Rentenplus wissen müsst.

Enttäuschung für Rentner: Warum die Rente doch weniger erhöht wird

"Eigentlich steigen die Renten ziemlich ähnlich zu den Löhnen. Letztes Jahr haben die wirtschaftlichen Auswirklungen der Corona-Krise dazu geführt, dass einige Löhne geschrumpft sind. Die Renten sind aber nicht mit gefallen, weil hier eine sogenannte Rentengarantie greift. Das Ergebnis: Letztes Jahr gab es eine Nullrunde und es wurde eine Rentenerhöhung um 5,2 Prozent vorhergesagt.

Doch diese Erhöhung wurde jetzt etwas gedämpft: Grund dafür ist der sogenannte Nachholfaktor. Der ist laut Heil wie ein Ausgleich zu sehen, dafür dass es letztes Jahr trotz der Auswirkungen der Pandemie keine Kürzung der Rente gab. Also steigt die Rente wahrscheinlich nur noch um 4,4 Prozent. Wie hoch die Rente dann tatsächlich angehoben wird, das steht dann im Frühjahr, zu 1. Juli fest.

"Kräftige Rentenerhöhung" im Juli

"Es wird nach all dem, was wir wissen, in diesem Jahr eine kräftige Rentenerhöhung geben". Das sagte Bundesarbeitsminister Heil der Deutschen Presse-Agentur. Am 1. Juli steht die Anpassung der Rente an und bis dahin will er die Erhöhung auf den Weg bringen. Doch die angekündigte Erhöhung soll dieses Jahr etwas kleiner ausfallen als ursprünglich angedacht.

Aktuell | So soll die Dubai-Wiesn heuer stattfinden - Shisha statt Maß

Mit einem neuen Konzept soll die Dubai-Wiesn nun doch stattfinden können. Zwei deutsche Unternehmer haben sich hierfür etwas überlegt. Was genau das ist, erfahrt ihr hier.

Es hat für eine ganze Menge Aufruhr gesorgt: Das Oktoberfest in Dubai. Wegen fehlender Lizenzen wurde es im letzten Jahr abgesagt. Dafür soll es aber in diesem Jahr so weit sein.

Shisha statt Maß

Statt der klassischen Bierzelte soll es dann Shisha-Zelte geben, so die Unternehmer gegenüber der WirtschaftsWoche. Grund: Alkohol ist im Islam verboten . Und auch verschiedene Attraktionen seien geplant - darunter auch ein Pferderennen. Voraussichtlich soll die Dubai-Wiesn im Oktober starten.

Aktuell | In die Irre geführt: SUV-Fahrerin hört auf's Navi und bleibt auf Skipiste stecken

Eine Autofahrerin aus dem Augsburger Raum ist ihrem Navi gefolgt - und dann an einer ungünstigen Stelle stecken geblieben. Was genau passiert ist, erfahrt ihr hier.

Nachdem eine Autofahrerin aus dem Raum Augsburg den Anweisungen ihres Navis folgte, landete sie mit ihrem SUV auf einer Skipiste an der Bergstation Ehrwald in Österreich.

Wie ist das passiert?

Die Fahrerin war am vergangenen Donnerstag, den 06.01.2022, ohne Schneeketten unterwegs, was ihre missliche Lage verstärkte. Die Frau ignorierte für den kürzesten Weg auch die Fahrverbotsschilder und fuhr über einen Forstweg. Der SUV fuhr zwei Mal die Ski-Abfahrt und eine Liftspur entlang, so Medienberichte.

Vorerst wollte die Autofahrerin ihr Auto mit Schaufeln befreien. Auf den Rat hin, dass das aber schwer werden würde, verständigte sie die dann die Ehrwalder Almbahn und so rückte schließlich die Pistenraupe an, um die Augsburgerin aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Aktuell | Diese 22 Neuerungen erwarten uns im Jahr 2022 - Neue Filme, mehr Geld & Co.

Geld

Zum 1.Januar steigt der Mindestlohn auf 9,82 Euro pro Stunde, am 1.Juni wird er auf 10,45 euro steigen. Die Mindestausbildungsvergütung steigt auf 585 Euro brutto pro Monat

Pfand

Ab 1.Januar sind alle Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff (bis zu drei Litern) sowie Getränkedosen grundsätzlich pfandpflichtig.

Elektroschrott

Ab 1.Januar sind müssen Supermärkte und Discounter alte Elektrogeräte (Elektroschrott) von Supermärkte und Discounter Kunden zurücknehmen.

Kunststofftragetaschen

Ab dem 1.Januar dürfen Händlerkeine leichten Kunststofftragetaschen mehr an ihre Kunden ausgeben. Dies sind Tüten mit einer Wandstärke von 15 bis 50 Mikrometern.

Tabaksteuer

Ab dem 1.Januar steigt die Tabaksteuer durchschnittlich in Deutschland um die 10 Cent, für Packungen mit 20 Zigaretten.

Post

Ab Januar kostet die Postkarte 70 Cent, der Standardbrief 85 Cent, der Kompaktbrief 1 Euro, der Großbrief 1,60 Euro und der Maxibrief 2,75 Euro.

Führerschein

Personen, die zwischen 1953 und 1958 geboren sind und noch einen grauen oder rosafarbenen Führerschein haben, müssen den gegen einen neuen Führerschein im Scheckkartenformat eintauschen. Die Frist hierfür endet am 19. Januar.

Kükenschreddern

Das Töten von geschlüpften Eintagsküken - sogenanntes "Kükenschreddern" wird ab Januar verboten. Bislang wurden pro Jahr etwa 45 Millionen männliche Küken nach dem Schlüpfen getötet, weil sie einen geringeren kommerziellen Nutzen haben: Sie legen keine Eier und eignen sich kaum als Masthühner.

Pflegereform

Unter anderem sollen Pflegebedürftige finanziell unterstützt werden. Demnach sollen Personen nach mehr als 24 Monaten Pflege durchschnittlich um rund 410 Euro im Monat, nach mehr als 36 Monaten Pflege sogar um rund 638 Euro im Monat entlastet werden.

Gewährleistung

Ab Januar hat man unter Umständen bessere Karten, sollte man ein Produkt kaufen, welches sich später als mangelhaft herausstellt. Durch eine Erweiterung des Gewährleistungsrechtes kann ein Produkt, das schon beim Kauf Mängel aufgewiesen hat, statt bisher sechs Monate jetzt ein Jahr lang umgetauscht werden.

Olympische Winterspiele

Vom 4. bis 20. Februar liefern sich die besten Sportler der Welt in Peking, China auf Skisprungschanzen, Abfahrten und Eisflächen Wettkämpfe um olympisches Gold.

Bundespräsident

Am 13. Februar wird das höchste Amt im Staat neu vergeben. Die Bundesversammlung - bestehend aus allen Mitgliedern des Bundestags und denen ebenso vielen durch die Landesparlamente entsandten Delegierten - wählt den künftigen Bundespräsidenten. Die Chancen auf eine Wiederwahl des aktuellen Bundespräsidenten, Frank-Walter Steinmeier sind groß.

Zensus 2022

Alle zehn Jahre sollen die Menschen in den EU-Ländern gezählt werden. Aufgrund der pandemiebedingten Verschiebung werden nun am 15. Mai stichprobenartig die Menschen im Land erfasst.

Jupiter-Mission

Im Juni wird der Jupiter Icy Moons Explorer (JUICE) zur Erforschung des Riesenplaneten Jupiter und seiner Monde vom ESA-Weltraumbahnhof Kourou starten. Nach einer Flugzeit von mehr als sieben Jahren soll die Raumsonde in eine Umlaufbahn um Jupiter eintreten und den Riesenplaneten zunächst für etwa drei Jahre umkreisen.

Krankmeldung

Ab dem 1. Juli sollen Arbeitgeber die Krankmeldungen digital von den Krankenkassenstellen zugeschickt bekommen. Den "gelben Schein" vom Arzt gibt's dennoch weiterhin in Papierform für die Patienten. Die Arztpraxen sollen die Krankmeldung schon ab Januar verpflichtend an die Krankenkassen übermitteln.

Abbiegeassistent

Ab 3,5 Tonnen müssen ab Juli alle Lkw's und Busse mit einem Abbiegeassistent ausgestattet sein. Das System erkennt und gibt dann ein Warnsignal ab, sobald sich beispielsweise ein Fußgänger oder Fahrradfahrer im toten Winkel befindet.

Sonnenfinsternis

Am 25. Oktober erleben wir wieder eine partielle Sonnenfinsternis. Dabei wird die Erde vom Halbschatten des Mondes getroffen. – sichtbar in Europa, Süd-/West-Asien, Nord-/Ost-Afrika, Atlantik.

Fußball-WM

Fußball-WM vom 21. November bis 18. Dezember, die Auslosung dafür findet am 1. April statt. Zum ersten Mal wird eine Fußball Weltmeisterschaft statt im Sommer, im Winter ausgetragen. Grund dafür ist, weil es im Austragungsland Katar im Sommer bis zu 50 Grad heiß werden kann. Die Spiele werden bei uns in Deutschland auf RTL übertragen.

Kernenergie

Bis zum 31. Dezember soll Deutschland vollständig aus der Kernenergie aussteigen. Die letzten drei deutschen Kernkraftwerke (Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2) sollen abgeschaltet und zurückgebaut werden

Neue Filme

Avatar 2 – 13 Jahre nach dem erfolgreichen ersten Teil soll die Reise nach Pandora fortgesetzt werden
Phantastische Tierwesen 3
Marvel: Fortsetzungen von Black Panther, Dr Strange und Thor
Jurassic World - Ein neues Zeitalter
Top Gun – Maverick (Tom Cruise)
Herr der Ringe Serie auf Amazon Prime

Neue Alben von

Rihanna und The Weeknd

Verbandskasten

Für 2022 ist das obligatorische Mitführen eines Mund-Nasen-Schutzes im Verbandskasten geplant – unabhängig davon, wie lange Corona noch das Leben in Deutschland bestimmt. Wie der ADAC mitteilt, wird dafür die DIN-Norm für Verbandskästen angepasst. Sie schreibt vor, was in das Notfallset gehört. Und das sind ab 2022 zwei Masken. Ab wann die Regel gilt, steht jedoch noch nicht fest.





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